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In früheren Untersuchungen der Autoren wurde ein bruchmechanisches Modell für die Abschätzung der Rissnukleationsphase an Schmiededefekten vorgeschlagen. Für eine ganzheitliche Lebensdauerbewertung eines fehlerbehafteten Bauteils müssen jedoch die Anriss- und Rissfortschrittsphasen kombiniert werden. Insbesondere die Werkstoffkennwerte für die Beschreibung des frühen Stadiums des Kurzrisswachstums sollen unter bauteilrepräsentativen Bedingungen, d.h. realistischen Rissgrößen, Temperaturen, Spannungsniveaus und Spannungsverhältnissen, ermittelt werden. Im Beitrag werden experimentelle Untersuchungen an kleinen Proben mit rissartigen Defekten vorgestellt. Die charakteristische Größe der Defekte beträgt ca. 15-20 µm. An diesen defektbehafteten Proben werden der…
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In früheren Untersuchungen der Autoren wurde ein bruchmechanisches Modell für die Abschätzung der Rissnukleationsphase an Schmiededefekten vorgeschlagen. Für eine ganzheitliche Lebensdauerbewertung eines fehlerbehafteten Bauteils müssen jedoch die Anriss- und Rissfortschrittsphasen kombiniert werden. Insbesondere die Werkstoffkennwerte für die Beschreibung des frühen Stadiums des Kurzrisswachstums sollen unter bauteilrepräsentativen Bedingungen, d.h. realistischen Rissgrößen, Temperaturen, Spannungsniveaus und Spannungsverhältnissen, ermittelt werden. Im Beitrag werden experimentelle Untersuchungen an kleinen Proben mit rissartigen Defekten vorgestellt. Die charakteristische Größe der Defekte beträgt ca. 15-20 µm. An diesen defektbehafteten Proben werden der Schwellenwert und die zyklischen Rissfortschrittskurven ermittelt. Die Ergebnisse werden mit denen aus Versuchen an Standardproben verglichen. In einer weiteren Versuchsreihe wird die Rissnukleation an künstlichen Defekten quantifiziert. Die dabei ermittelten Lebensdauern werden ins Verhältnis zu bisherigen Ergebnissen an realen Schmiededefekten gesetzt.